Lebensqualität

Aktiver-Patient-nach-TAVI-Prozedur

Für die Patienten ist die Verbesserung der Lebensqualität das primäre Behandlungsziel1

93 % der TAVI-Patienten gaben eine bessere Lebensqualität als ihr primäres Behandlungsziel an. Es war diesen Patienten wichtiger ihren Alltag wieder zu genießen und Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, als die Symptome ihrer Herzinsuffizienz zu reduzieren:*

Verbesserungen der Lebensqualität nach TAVI 1

Daten zu den primären Zielen hinsichtlich der Lebensqualität von 46 Patienten mit AS und einem hohen OP-Risiko, die sich für TAVI anstelle medizinischer Therapie oder Palliativbehandlung entschieden. Das erweiterte Kreisdiagramm zeigt lediglich die 93 %, die als Hauptziel ein die QoL betreffendes Ziel angaben.

TAVI ermöglicht Patienten rasch zu ihren Alltagsaktivitäten zurückzukehren2

Die Wiederaufnahme der Aktivitäten des täglichen Lebens ist das am häufigsten genannte Behandlungsziel, gefolgt vom Wahren oder Verbessern der Unabhängigkeit.1 Bei der TAVI zeigte sich nach 30 Tagen im Vergleich zum sAVR eine stärkere Verbesserung der durch den Patienten definierten Ziele:2

Veränderung im Prozentsatz der Patienten ohne Symptome oder Einschränkungen ihrer Aktivitäten nach 30 Tagen2

Unbereinigte Raten in der Kohorte mit mittlerem Risiko aus der PARTNER-II-Studie; As-treated-Population (n = 1.818). Zeigt repräsentative Fragen zu Alltagsaktivitäten aus EuroQol-5D (EQ-5D) und der Kurzform des KCCQ-12. Die Grafik zeigt ausgewählte Kategorien, weitere Alltagsaktivitäten aus EQ-5D und KCCQ-12. Zu den Aktivitäten, die in diesem Fragebogen zur Lebensqualität erfasst werden, zählen: Hobbys oder Freizeitaktivitäten, Besuche von Familienmitgliedern oder Freunden außerhalb der Wohnung, sich beeilen oder laufen (wie wenn man einen Bus erreichen möchte) sowie die Häufigkeit von: Kurzatmigkeit, im Sitzen schlafen und geschwollenen Füßen, Knöcheln oder Beinen beim Aufwachen. 

Patienten, die „eingeschränkt aus anderen Gründen oder Aktivität nicht ausgeführt“ angaben, wurden nicht in die Analyse eingeschlossen.

Bei TAVI lässt sich in allen Risikogruppen eine kurz- wie langfristige Verbesserung der Lebensqualität nachweisen.3, 6

Daten aus den PARTNER-Studien 3, II S3i, IA und IB zeigen, dass mit TAVI behandelte Patienten nach der Prozedur einen besseren Gesundheitszustand aufwiesen als die Kontrollgruppe (sAVR oder Standardtherapie). Dies wurde anhand des KCCQ-Fragebogens (Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire) ermittelt.

Klinische Auswirkungen

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Referenzen

  • 1Coylewright M. et al. Health Expect. 2016;19(5):1036-1043.
  • 2Edwards data on file.
  • 3Baron SJ, et al. J Am Coll Cardiol. 2019;74(23):2833–2842.
  • 4Baron SJ, et al. JACC: Cardiovascular Interventions. 2018;11(12):1188-1198.
  • 5 Reynolds MR, et al. J Am Coll Cardiol 2012;60:548–558.
  • 6Reynolds MR, et al. Circulation. 2011;124:1964-1972.

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Warum ein Belastungstest?

  • Es ist wichtig, sAS-Patienten mit maskierten Symptomen zu identifizieren, da ein plötzlicher Tod bei bis zu 6 % der Patienten mit asymptomatischer sAS berichtet wird7
  • Ein Belastungstest bei scheinbar asymptomatischen sAS-Patienten kann Symptome aufdecken, so dass die erforderliche Behandlung rechtzeitig eingeleitet werden kann 4, 8
  • Eine gepoolte Analyse zeigte, dass 49 % (212/434) der scheinbar asymptomatischen sAS-Patienten während des Belastungstests Symptome aufwiesen8

Echokardiographie

Die Echokardiographie kann:
  • eine Stenose bestätigen
  • den Grad der Klappenverkalkung, die linksventrikuläre Funktion und die Wanddicke anzeigen
  • das Vorhandensein anderer assoziierter Klappenerkrankungen und Aortenpathologien erkennen
Faktoren, die bei der Echokardiographie berücksichtigt werden müssen, sind:
  • Klappenfläche
  • Flussrate
  • Mittlerer Druckgradient
  • Ventrikelfunktion
  • Ventrikuläre Größe und Wanddicke
  • Grad der Klappenverkalkung
  • Blutdruck und Funktionsstatus
Hypertone Patienten sollten erneut untersucht werden, wenn sie normotensiv sind4
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